Öhlinger Martina

So bin ich erreichbar…

Oberlebing 3
4320 Allerheiligen
0699 / 11546185
martina.oehlinger@aon.at

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Auszug aus dem Angebot:

  • Roggenvollkornmehl aus der Zentrifugalmühle
  • Weizenvollkornmehl aus der Zentrifugalmühle
  • Weizengrieß
  • …..
  • Hausbrot (Roggen-Weizen Mischbrot) wahlweise auch mit Nüssen
  • Vollkornbrot – Klassisches Körndlbrot oder feinstes Vollkornbrot mit Mehl aus der Zentrifugalmühle)
  • Speckwurzn – Fleisch vom Fleischer unseres Vertrauens, selbst geräuchert
  • Kaswurzn – Hochwertiger Käse aus der Molkereigenossenschaft Bergland-Milch die auch von unseren Bauern in Allerheiligen beliefert wird.
  • Wachauer Laibchen
  • Salzstangerl
  • Mohnflesserl
  • Frühstücksweckerl
  • Topfenkornspitz
  • Laugengebäck
  • ….

Produktbestellung:

Vorbestellungen bis Donnerstag 16:00 Uhr unter Tel.: 0699 / 11546185 oder Mail an: martina.oehlinger@aon.at

Abholung ab Hof Freitag ab 10:00 Uhr möglich

Wo sind die Produkte noch erhältlich: Unimarkt in 4311 Schwertberg jeweils am Freitag und Samstag

Sonderbestellungen auf Anfrage:

Geburtstagsfeiern,
Familientreffen,
Agapen,
diverse Anlässe,


Informationen zum Hof

Erste schriftliche Aufzeichnung: 1659
Aktuelle Größe: 19,50 ha
Wald: 10,50 ha
Landw. Nutzfläche: 8,50 ha
Sonstige Flächen: 0,50 ha
Seehöhe: 465m
Hofstelle ist mit PKW und LKW erreichbar
Hofstelle ist im benachteiligtem Berggebiet

Geschichtliche Entwicklung:

In den vorhandenen Schriften und Aufzeichnungen wurde das Fellner-Gut 1659 erstmals erwähnt. Der Hof wechselte im vergangenem Zeitraum mehrmals den Besitzer wodurch das Prädikat „Erbhof“ nicht erreicht werden konnte. Im Jahre 1979 wurde der Hof von der Familie Öhlinger (Verwandte der damaligen Besitzer) übernommen nachdem es keine rechtlichen Nachfolger gab.

Wirtschaftliche Entwicklung:

Den Aufzeichnungen zu Folge wurde der Hof als klassischer Viehbetrieb betrieben, wobei die Milchviehhaltung bis zum Jahre 2012 den zentralen Bestandteil darstellte.

Auf Grund der geringen Größe des Betriebes, konnte der Betrieb bereits seit vielen Jahren nicht mehr als Vollerwerbsbetrieb geführt werden und ein Zuverdienst war notwendig um bauliche Instandsetzungsarbeiten und den wirtschaftlichen Aufbau durchführen zu können.

Die Notwendigkeit des Zuverdienstes wurde durch den Beitritt zur EU und den darauffolgenden Entwicklungen für die Landwirtschaft weiter verstärkt.

Der darauffolgende Verfall des Milchpreises führte letztlich zur Entscheidung die Milchviehhaltung aufzugeben.

An ein Verpachten des Hofes wurde dennoch nicht gedacht und versucht, den Betrieb zumindest selbsterhaltend weiter zu bewirtschaften.

Neben der Weiterführung der Stiermast wurde ein möglicher Selbstvermarktungszweig überlegt, um für den Betrieb neben nationaler und internationaler Marktentwicklungen wieder mehr Wertschöpfung zurückholen zu können.

Brot und Gepäck aus dem eigenen Korn sollte den Betrieb in eine neue Zukunft führen.

Als klare Ziele wurden die Verwendung überlieferter Getreidesorten, biologische Anbauweise und eine nach Möglichkeit 100% Wertschöpfungskette am Hof ins Auge gefasst und schrittweise zur Umsetzung gebracht.

Das Feedback unserer Kunden bestätigte laufend die Richtigkeit unseres Weges. Auf Grund der kontinuierlich steigenden Nachfrage, musste die Backstube bereits mehrmals umgebaut und vergrößert werden.

Um zusätzlich den Materialfluss ideal zu gestalten, wurde ein Konzept entwickelt und umgesetzt, welches auf barrierefreiem Boden alle Tätigkeiten von der Getreidereinigung, Kornlagerung, Herstellen des Mehls, Herstellen der Backwaren bis zum Verkauf der veredelten Produkte erlaubt.

Auf ergonomische Gesichtspunkte (Gesundheit im Betrieb) wurde dabei besonders geachtet.

Investitionen werden allgemein stets mit größter Sorgfalt auf ihre Sinnhaftigkeit und in Abhängigkeit ihres Einsatzgebietes geprüft, um eine ideale Kosten-Nutzen-Rechnung zu erhalten.

Dies betrifft nicht nur den Direktvertrieb, sondern die gesamte landwirtschaftliche Infrastruktur wie Bau, Technik sowie dessen Erhaltung, Wartung und Reparatur die ebenfalls nahezu vollständig in Eigenregie durchgeführt wird.

Wertschöpfung:

In Anbetracht der allgemeinen Entwicklungen in einer großen globalisierten Welt wird es immer schwieriger als kleiner Bauer zu überleben.

Die Abhängigkeiten auf den internationalen Märkten, der steigende Druck durch die großen Handelsketten sowie der Kampf gegen Billiganbieter aus Billiglohnländern stellt uns kleinen Bauern unter immer größere Herausforderungen.

Es ist mittlerweile für viele schlichtweg zu wenig die Wertschöpfungskette nur auf unterster Ebene zu bedienen. Das Geld wird dort leider nicht in angemessener Höhe verdient.

Dies Frage beschäftigte uns bei unserem Ziel, nach Möglichkeit 100% Wertschöpfung aus dem Betrieb zu generieren und damit die gesamte Preisspanne für uns zu gewinnen.

Parallel dazu versuchten wir Getreidesorten zu verwenden die ein höchstes Maß an Qualität und auch gesundheitlicher Verträglichkeit garantieren und den positiven Nebeneffekt aufweisen, wieder angebaut werden zu können.

Wir verwenden daher für unsere Getreideproduktion überlieferte alte Sorten die in mühevoller Kleinarbeit von wenigen Kilos Körner wieder auf eine adäquate Menge vermehrt wurden.

Somit ist es uns gelungen wiederverwendbares Saatgut „anno dazumal“ zu erhalten. Die verwendeten überlieferten Sorten sind bei weitem nicht so ertragreich als moderne Hybridsorten, haben aber dafür ihre Ureigenschaften weitestgehend erhalten können.

Das unser Getreide seit Jahren keine chemische Behandlung (beizen, spritzen, …) mehr erfährt, ist unserer Meinung nach Grundvoraussetzung für die Erzeugung natürlicher Rohstoffe, schont die Gesundheit und die Umwelt.

Nach dem Drusch, idealerweise bei perfekten Witterungsbedingungen, erfolgt die Reinigung des Kornes auf Saatgutqualität im eigenen Haus.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Eine alte Petkus – Saatgutaufbereitungsmaschine…

(generalüberholt) verrichtet hier nach wie vor perfekten Dienst. Der große Vorteil, neben der Wertschöpfung dieses Arbeitsvorganges, liegt in der Möglichkeit selber entscheiden zu können welche Qualität bei der Reinigung am Ende herauskommen soll. Das Ziel ist dabei nicht die geringsten Verluste zu erreichen, sondern die höchstmögliche Qualität der Körner zu bestimmen. Das gereinigte Getreide soll einerseits wieder als Saatgut dienen und andererseits zu Mehl weiterverarbeitet werden. Vermahlen werden somit immer Körner in Saatgutqualität was letztlich auch den hohen Qualitätsanspruch des Mehls und der Backwaren garantiert.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Nach mehrmonatiger Zwischenlagerung…

… werden die Körner zu Mehl weiterverarbeitet. Direkt in der Wertschöpfungskette stehen dazu 2 Mühlen zur Verfügung die sich in der Mahltechnik grundlegend unterscheiden.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Eine Osttiroler Getreidemühle…

… im klassischen Mühlsteinverfahren, in Kombination mit einem Siebkasten, ermöglicht Vollkornmehle aber auch Auszugsmehle (Aussiebverfahren) herzustellen. Die Feinheit wird durch wechselbare Siebe bestimmt.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Als zweites Mahlverfahren

… kommt eine Zentrifugalmühle (bekannt auch als Wirbelmühle) zum Einsatz. Das Korn wird hier von einem Luftwirbel aufgenommen und entlang des Mahlsteines, der als Zylinder ausgeführt ist, so lange im Kreis bewegt, bis der notwendige Feinheitsgrad erreicht wird. Der Luftwirbel wirkt zusätzlich als Kühlung und Trocknung. Damit gehört die Zentrifugalmühle zu einen der schonendsten Mahlverfahren überhaupt. Dieses Vollkornmehl ist weiters auch in der Lage für Feinbackwaren verwendet zu werden. Kunden die einmal dieses Mehl für sich entdeckten, zählen mittlerweile zu Stammkunden.

Nach dem Vermahlen des Getreides ist der wichtigste Rohstoff zur Herstellung von hochwertigen Brot- und Gebäck vorhanden. In der Backstube werden nun verschiedene Brot- und Gebäcksorten nach eigens optimierten Rezepten hergestellt.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Zum Backen kommen ebenfalls…

… zwei unabhängige Verfahren zum Einsatz. Brot wird auf Steinplatten mit klassischer Ober-, Unterhitze und bei fallender Temperatur gebacken. Die Einstellmöglichkeiten moderner Steuerungen geben dem Brot Holzofencharakter was auch gewollt ist. Natürlich kann der Ofen auch für Feingebäck verwendet werden. Die integrierte Gärkammer sorgt bei Bedarf für das optimale Gärklima.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Für die verschiedenen Gebäckssorten…

… und dem Kastenvollkornbrot, kommen Heißluftherde mit programmierbaren Temperaturabläufen und Beschwadungen zum Einsatz. Die integrierte Gärkammer sorgt bei Bedarf für das optimale Gärklima.

Die fertigen Backwaren können nun ab – Hof verkauft und angeboten werden. Somit ist es uns gelungen alle Zwischenhändler auszuschalten und vom größtmöglichem Teil der wertschöpfenden Tätigkeiten selber zu profitieren.

Erfolg

Es ist in der heutigen Zeit unumgänglich sich als kleiner Landwirt in eine neue Epoche zu transformieren. Das in Österreich hochwertige Lebensmittel produziert werden wird zunehmend auch dem Konsumenten wieder bewusst.

Letztlich entscheidet der Konsument über Leben und Tod der heimischen Landwirtschaft. Jedem Konsumenten muss klar und bewusst sein, dass er beim Herausnehmen eines Produktes aus dem Supermarktregal auch gleichzeitig die Bestellung dafür aufgegeben hat.

Der Konsument trägt daher eine wesentliche Verantwortung bei der Erhaltung unserer Kulturlandschaft.

Die Herausforderung der Landwirtschaft ist es, in der heutigen und modernen Welt den Konsumenten wieder dazu zu bewegen sich klar zu werden, dass auch er ein Teil der österreichischen Gesellschaft ist und es nicht egal ist in welche Kanäle sein hart verdientes Geld verschoben wird.

Als kleiner Bauer Erfolg haben zu können ist eine große Herausforderung und bedeutet harte Arbeit auf allen Ebenen. Der Direktvermarkter ist nicht mehr nur Unternehmer und Hersteller von Rohprodukten, sondern auch Logistiker, Kalkulant und Marketingexperte.

Er muss sich seine eigenen Märkte erschließen und Verkaufsstrategien entwickeln die den Absatz zu einem angemessenen Preis garantieren.

Erfolg verlangt Mut zur Veränderung…Wer Veränderungen nicht zulässt, wird den Wandel der Zeit übersehen und sich nachher berechtigt fragen warum der Erfolg ausgeblieben ist.

Erfolg braucht Vertrauen…Wir selber kaufen bereits seit Jahren Produkte, die wir selber nicht herstellen können, beim Bauern oder Unternehmen unseres Vertrauens. Vertrauen ist ein Grundpfeiler um Kunden dauerhaft von unseren Produkten überzeugen zu können.

Vision für die Zukunft

Entgegen vieler Meinungen und internationaler Marktentwicklungen unseren kleinen Hof wieder gewinnbringend zu bewirtschaften und sich dabei ein Stück Unabhängigkeit zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen:

Sind die Produkte Bio?

Das Bio-Siegel sagt aus, dass der Betrieb als Biobetrieb im Sinne der gesetzlichen Bio-Vorschriften geführt und nach strengen Auflagen kontrolliert wird.

Dies beinhaltet den gesamten Prozess vom Rohprodukt bis zum Konsumenten. Der Konsument kann damit darauf vertrauen, dass wenn Bio draufsteht auch Bio drin ist.

Inwieweit der Begriff „Bio“ internationale Gleichbehandlung erfährt, ist unserer Auffassung nach nur schwer zu verifizieren.

Kernbotschaft des Biosiegels ist also dem Konsumenten per hinterlegtem Kontrollsystem mitzuteilen, dass er Vertrauen in das Produkt haben kann. Der Konsument ist nun auch bereit dafür einen höheren Preis zu zahlen.

Beim Bauern meines Vertrauens wird unserer Meinung nach der Nachweis ohnehin vor Ort erbracht. Jeder Kunde der seine Produkte abholt kann sich selber davon überzeugen wie gewirtschaftet und gearbeitet wird.

Die Kunden sind interessiert und wollen wissen wie bei uns das Getreide angebaut und verarbeitet wird. Wir sind in der Lage auf die Felder zu gehen und mit dem Kunden über biologische Wirtschaftsweise und den gesamten Verarbeitungsprozess zu diskutieren und zu sprechen.

Dies ist aber nur möglich, weil die gesamte Wertschöpfungskette, vom eigenem Saatgut bis zum fertigen Brot, am Hof bleibt.

Die Kontrolle kann somit der Konsument selber durchführen und er gewinnt dabei sein Vertrauen durch Erfahrung. Diese Erfahrung und das vertrauensbildende Gespräch generiert dauerhafte Kundenbindung. Kaum jemand verzichtete auf unsere Produkte nur weil unser Betrieb kein offizielles Biosiegel hat.

Ist das verwendete Getreide glutenfrei?

Insbesondere durch die öffentlichen Diskussionen zu Glutenunverträglichkeiten ist besonders Weizen ins Rampenlicht der Medien gerückt worden.

Alle Getreidesorten beinhalten von sich aus Klebereiweiß (Gluten). Glutenfreie Getreide gibt es damit von Natur aus nicht.

Interessant ist, dass die Nahrungsmittelindustrie Gluten (vor allem aus Weizen) für eine Vielzahl an Produkten verwendet, wo kein Getreide vermutet wird. Zum Beispiel in Puddings und Joghurts, Wurst oder Süßigkeiten, Fertigsaucen und Würzmischungen.

Martina Öhlinger - Mehl, Brot & Gebäck aus der Region

Außerdem gibt es keine aussagekräftigen Studien darüber, warum Gluten für einen gesunden Menschen schädlich sein sollten, wenngleich Getreide seit mehr als 10000 Jahren zu eines der Hauptnahrungsmittel der Menschheit gehört.

Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch die Tatsache, dass es bei manchen Menschen zu Unverträglichkeiten (Zöliakie) gegenüber Gluten kommen kann. Manche Menschen zeigen aber auch allergische Reaktionen auf Medikamente, Kosmetikartikel, Staub, usw. Hier eine allgemeine Gesundheitsgefährdung abzuleiten ist nicht korrekt zumal die Zahl möglicher betroffener Personen mit 1% der Bevölkerung (Quelle: Österr. Arbeitsgemeinschaft Zöliakie) beziffert wird.

Im Vergleich dazu liegt der Anteil an Asthmapatienten bei 7% und Diabetiker bei 7 – 11% (Quelle: BMASK – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz).

Warum muss das Getreide nach der Ernte mehrere Monate zwischengelagert werden?

Frisches Getreide weist noch keine optimalen Backeigenschaften auf. Die innere Kornstruktur ist noch nicht fertig entwickelt und das Korn muss nachreifen oder umgangssprachlich „abliegen“.

Erst wenn dieser Nachreifeprozess abgeschlossen ist, kann das Korn zu Mehl und ohne weiteren Zutaten zu Brot und Gebäck weiterverarbeitet werden.

Wird das Korn vor der Nachreife weiterverarbeitet, was durchaus in der Backindustrie auch üblich ist, wird z.B. mit Ascorbinsäure nachgeholfen die als eine Art Verstärker agiert.

Wir müssen uns hier im Klaren sein, dass wir unter diesen Voraussetzungen nicht fertig ausgereifte Samen zu uns nehmen und die Spaltungsprozesse im Magen-Darm möglicherweise beeinträchtigt werden.

Wie lange ist Mehl haltbar?

Entgegen herkömmlicher Mehle ist unser Mehl aus der Zentrifugalmühle problemlos bis zu einem Jahr haltbar. Wer unser Mehl nutzt, benötigt diese Haltbarkeitsdauer meist nicht, sondern verbraucht es ohnehin zeitnahe.

Der Grund liegt im Mahlverfahren. Das Korn wird ja nicht zerquetscht, sondern durch einen Luftwirbel im Kreis bewegt und Stück für Stück abgetragen.

Durch die ständige Belüftung innerhalb des Vorganges entsteht erstens weniger Wärme und zweitens erfährt das Mahlgut einen weiteren Trocknungsprozess. Das Mehl hat praktisch weniger Feuchtigkeit und ist dadurch länger haltbar.

Warum sollte unser Brot und Gebäck natürlicher sein als jenes von der Backindustrie?

Die Herstellung von Brot und Gebäck ist ein Prozess, der unter verschiedenen Verarbeitungsschritten eines am meisten braucht und das ist ZEIT.

Der Faktor „Zeit“ ist der Garant dafür, dass alle Prozesse die im Teig bis zum Einschießen in den Ofen ablaufen auch biologisch abgeschlossen werden können. „Zeit“ ist das, was die Backindustrie im Vergleich nicht hat.

Zeit ist bekanntlich Geld und Geld fließt nur wenn in kürzester Zeit die größte Menge an Ware produziert werden kann.

Die moderne Backindustrie erzwingt die Eigenschaften die er dafür benötigt durch Beimengung verschiedener chemischer Begleitstoffe, die optimale Backbedingungen schaffen und damit die Massenproduktion ermöglichen.

Weiterer Faktor ist der internationale Wettbewerb der nach immer billigeren Produkten schreit. Hier kommt wieder der Konsument ins Spiel der letztlich entscheidet welche Produkte er mit seinem Kaufverhalten unterstützt.

Wie lange ist das Brot haltbar?

Hier muss unterschieden werden, ob wir wissen wollen wie lange das Brot haltbar ist oder wie lange das Brot geschmacklich und nach natürlicher Austrocknung gegessen werden will. Ich habe nichts davon, wenn mein Brot zwar nicht verdorben, aber schlichtweg binnen kürzester Zeit zu Stein geworden ist?

Unser Brot wird ausschließlich auf Sauerteigbasis hergestellt und behält dadurch auch mehrere Tage ihren Geschmack und trocknet nur langsam aus. Kunden berichten, dass dieses Brot durchaus bis zu einer Woche gelagert werden kann und dann noch immer sehr gut schmeckt.